Heimspiel gegen Landshut am Sonntag: TTV will im Niederbayernderby voll da sein

Der Tischtennisverein Vilshofen hat in der Verbandsoberliga Süd am kommenden Sonntag ab 14 Uhr das nächste Kaliber vor der Brust: Mit der DJK SB Landshut gastiert eine bisher für die Vilsstädter gänzlich unbekannte Mannschaft in der Schweiklberger Turnhalle. Obwohl die Landshuter in dieser Saison bisher erste eine Partie gewinnen konnten, geht der TTV, der nach der selbstverschuldeten Spielabsage gegen Dillingen am vergangenen Spieltag nun auf Wiedergutmachung aus ist, eher als Außenseiter in das Duell mit dem Tabellensechsten.

Voll da sein – wie hier Jiri Cizek – will der TTV am kommenden Samstag im Heimspiel gegen die DJK SB Landshut

Für den TTV verlief das vergangene Wochenende gelinde gesagt nicht optimal. Die Auswärtspartie beim Mitaufsteiger TV 1862 Dillingen musste die Mannschaft von Thomas Wiener aufgrund zahlreicher Ausfälle kampflos abgeben. Auf die Personalprobleme, die sich bisher fast schon wie ein roter Faden durch die bisherige Spielzeit ziehen, hat der Verein reagiert und mit Johannes Dünnbier ein junges Talent vom Ligakonkurrenten DJK Bad Höhenstadt verpflichtet – der allerdings erst ab der im Januar beginnenden Rückrunde für sein neues Team auf Punktejagd gehen kann. Am kommenden Spieltag kann der TTV allerdings – wie schon in den beiden vorangegangenen, siegreichen Heimspielen – aus dem Vollen schöpfen und seine besten Akteure aufbieten.

Im vorderen Paarkreuz wird der TTV daher Martin Pytlik und Jiri Cizek gegen David Carstens und Markus Betz ins Rennen schicken. Nachdem sich beide Spitzenspieler der Hausherren in den letzten Partien in herausragender Verfassung präsentierten und jeweils erst ein Einzel abgeben mussten, gehen die Vilsstädter als klarer Favorit in die Vergleiche des Spitzenpaarkreuzes. Relativ offen dürften sich dagegen die Duelle im mittleren Paarkreuz gestalten: Neben Thomasz Plewinski, der sich erst einmal geschlagen geben musste und bisher mit einer Bilanz von 11:1-Siegen als bester Spieler im Mittelpaarkreuz gilt, treffen die Vilshofener Radek Drozda und Raffael Zisler mit Florian Messmann auf einen weiteren starken DJK-Akteur. Im dritten Paarkreuz gehen die Landshuter Sven Achmann und Julien Pollack dagegen insgesamt favorisiert in die Duelle mit TTV-Kapitän Thomas Wiener und Nachwuchstalent Lucas Stöger. Ein Blick auf die Doppelstatistik verrät außerdem zum einen, dass diese bei beiden Mannschaften nicht unbedingt zu deren Stärke zählen, zum anderen aber auch, dass sich die Favoritenrolle dennoch auch hier insgesamt eher den Gästen zuschreiben lässt.

Obwohl die Hausherren also eher als Außenseiter in die Partie gegen den Tabellensechsten (6:8 Punkte) gehen, rechnet sich der gastgebende Rangsiebte (5:7 Punkte) selbstredend dennoch eine Chance darauf aus, den Heimnimbus – beide Heimspiele in dieser Saison gewann der TTV – auch an diesem Sonntag verteidigen zu können. Die Heimbilanz spricht also für die Vilsstädter, der Spielplan spricht allerdings eher für die Gäste: Während sich die Landshuter bereits am Samstag im Nachbarschaftsderby gegen die DJK Altdorf die nötige Wettkampfpraxis holen können, hadert der TTV etwas mit der selbstverschuldeten Spielabsage und dem damit verloren gegangenen Wettkampfrhythmus. „Trotz unserer Spielabsage letzte Woche werden wir gegen Landshut voll da sein und Wiedergutmachung für unsere Zuschauer betreiben“, verspricht Spitzenmann Martin Pytlik: „Wir erwarten eine enge Partie, an deren Ende wir nicht mit leeren Händen dastehen wollen.“

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